SEWAG setzt auf Workflow für Hausanschlüsse und Inbetriebsetzung

Hagen/Paderborn

Die SEWAG Netze GmbH wird ihre Hausanschlussverfahren und die Inbetriebsetzung von Anschlüssen zukünftig prozessorientiert unterstützen. "Mit der Einführung dieser
Workflow-Anwendungen erwarten wir erhebliche Steigerungen von Effizienz und Kundenorientierung", beschreibt Carsten Halbe, Projektleiter der Sewag seine Erwartungshaltung.

Die gesamte Abwicklung eines Hausanschlussvorgangs oder einer Inbetriebnahme erfolgt künftig durch eine elektronische Projektakte. Hier handelt es sich um ein zentrales Portal für alle im Zusammenhang mit dem Hausanschluss stehenden Aktivitäten und zu verwaltenden Informationsobjekten. Die darin integrierte Workflow- bzw. Ablaufsteuerung sorgt vom Auftragseingang über die Projektierung bis hin zur Rechnungsstellung für einen deutlichen Zeit- und Qualitätsgewinn für das Unternehmen. Zudem werden Synergien zwischen den einzelnen Sparten genutzt, da das gesamte Lösungskonzept mehrspartenfähig ausgelegt ist.

Und auch die Integration externer Anwender ist geplant: Vertriebspartner wie auch Installateure und Architekten können Hausanschlussanfragen und Inbetriebsetzungsaufträge initiieren oder an einer gewünschten Stelle im Vorgang weiter bearbeiten.

Die im Unternehmen eingesetzten Systeme, insbesondere das SAP R/3 System mit den Modulen SD, PS und FI, werden durch die Lösung aufgabengerecht integriert und mit entsprechenden Informationen versorgt. Für die Planung, Genehmigung und Durchführung des Baus von Hausanschlüssen ist eine Einbindung des Geografischen Informationssystems vorgesehen.

Die Workflow-Lösungen von MBS sind punktgenau auf die Prozesse eines Energieversorgungsunternehmens abgestimmt ist und werden in ihrer Gesamtheit bereits seit einigen Jahren in der Praxis eingesetzt. Sewag profitiert dabei von den langjährigen Erfahrungen der Berater der MBS, die sowohl das Branchen Know-how der Energiewirtschaft als auch das fachliche Prozessmanagement Know-how besitzen.